|
Uhrmacher Werkzeug + Zeitnehmer im Glitzerland
Uhrmacher Werkzeug 1: Im rauen Jurabogen zwischen Genf und Basel entstehen die feinsten, kostspieligsten und begehrtesten Uhren der Welt. Eine Schweizer Erfolgsgeschichte.
Uhrmacher Werkzeug 2: Bereits der Wetterwechsel markiert den Eintritt in eine Glitzerwelt. Eben noch frühsommerlich blühende Bäume unten am Genfer See, sprießende Weinreben an den Hängen des Crêt de la Neuve. Und nun dies, eine halbe Autostunde weiter, hoch im Jura: Wälder, die im Schnee versinken, Ortschaften, die sich vor der Kälte im Tal verkriechen, Dämmerlicht, Winterstille.
Uhrmacher Werkzeug
Uhrmacher Werkzeug 3: Ideenskizzen: Designerin bei Jaeger-LeCoultre in Le Sentier
Uhrmacher Werkzeug 4: Das Vallée de Joux, ein Trog um einen silbrig glänzenden See, ist eine verwunschene Landschaft am Rande der Zivilisation, eingepfercht auf 1000 Meter Höhe an der Grenze zu Frankreich. Und doch Pflanzstätte des allerhöchsten Luxus, gefasst in Gold und Platin, feilgeboten auf den Prachtboulevards von Paris, New York, Hongkong, neuerdings auch Shanghai und St. Petersburg.
Uhrmacher Werkzeug 5: Denn die Menschen hier oben machen das Beste aus der misslichen Lage: vertreiben sich die frostig dahinziehende Zeit - acht Monate im Jahr Winterwetter - mit dem Bau der edelsten und teuersten Uhren der Welt.
Uhrmacher Werkzeug 6: Seit kurzem präsentiert die Schweiz die schroffe Gebirgslandschaft des Jurabogens zwischen Genf und Basel gar als Tourismusziel, auch im Internet.
Mehr zum Thema Uhrmacher Werkzeug
Uhrmacher Werkzeug 7: Unter "Watch Valley" firmiert eine lange Reihe von Tälern, angefangen mit dem Vallée de Joux im Süden bis zu den Uhrenzentren oberhalb des Neuenburger Sees wie La Chaux-de-Fonds und Le Locle im Norden. Dort sollen Uhrenfreunde aus aller Welt bei Manufakturbesichtigungen und Museumsbesuchen ihr Ferienglück finden.
Uhrmacher Werkzeug 8: Zu danken ist das Mirakel der Westschweiz einer zunehmend Segen spendenden Verbindung von Feinmechanik, Marketing und den Mythen um Herren mit buschigen Bärten oder gar wallenden Perücken, deren Bildnisse in Öl die Hallen der Manufakturen zieren
|